Immobilienmarkt Marbella
Zu den erfolgreichsten Maßnahmen der spanischen Wirtschaftspolitik gehörte in den vergangenen Jahren die Öffnung des nationalen Grundstücksmarkts für ausländische Investoren. Seitdem sind hunderttausende Ausländer, hauptsächlich aus Deutschland und Großbritannien, nach Spanien ausgewandert und haben sich ein Haus an der Küste als dauerhaften Wohnsitz gekauft. Dieser signifikante Zustrom stimulierte zusätzlich das lokale Touristik- und Immobiliengewerbe.
Trotz der derzeitigen Weltwirtschaftslage wächst die Nachfrage nach Immobilien an der Costa del Sol stetig weiter. Die Nachfrage übertrifft zumeist das Angebot, so dass neue Bauprojekte zum Teil bereits in der Planungsphase komplett verkauft werden. So sind auch die Preise in den letzten Jahren mit 15 bis 20 Prozent jährlich erheblich gestiegen.
Experten gehen davon aus, dass der Immobilienmarkt an der Costa del Sol auch in Zukunft stabil bleiben wird – sowohl für Käufer als auch für Verkäufer. Eine kürzlich von der Advanced Management Services Group (AMSG) durchgeführte Studie geht sogar von 800.000 zusätzlichen Kunden allein aus Europa aus, die bis 2010 Wohneigentum an der spanischen Küste und auf den Inseln suchen werden. Dies dürfte eine mehr als ausreichende Nachfrage schaffen, um den hiesigen Immobilienmarkt stark und gesund zu erhalten.

